Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Coaching- und Beratungsleistungen, die unmittelbar zwischen
Janine Ifftner | Federleicht Coaching
Zum Dütetal 24
49176 Hilter a. T. W.
Deutschland
E-Mail: info@janine-federleicht-coaching.de
– nachfolgend „Janine Ifftner“ –
und ihren Kundinnen und Kunden über die von der Anbieterin angebotenen Coaching-, Beratungs- und Analyseleistungen.
Hierzu gehören insbesondere:
- individuelle mehrmonatige 1:1-Coachingbegleitungen,
- einmalige Fokus-Sessions,
- Ursachenanalysen sowie
- weitere individuell beschriebene Coaching- oder Beratungsleistungen.
1.2
Diese AGB richten sich insbesondere an Verbraucherinnen und Verbraucher. Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.3
Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
1.4
Individuelle Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und der Kundin bzw. dem Kunden gehen entgegenstehenden Regelungen dieser AGB vor.
1.5
Die AGB werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie der Kundin bzw. dem Kunden vor Abgabe der Vertragserklärung zur Verfügung gestellt und wirksam in den Vertrag einbezogen wurden.
1.6 Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2. Angebot und Vertragsschluss
2.1 Allgemeines
Art, Inhalt, Umfang, Dauer und Preis der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website, einem individuellen Angebot oder dem jeweiligen Coachingvertrag.
Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
2.2 Individuelle 1:1-Coachingbegleitungen
Bei einer individuellen mehrmonatigen 1:1-Coachingbegleitung erfolgt der Vertragsschluss über einen individuell erstellten Coachingvertrag.
Nach Übermittlung der für die Vertragserstellung erforderlichen Buchungsdaten erhält die Kundin bzw. der Kunde die Vertragsunterlagen einschließlich der maßgeblichen AGB und der gesetzlich erforderlichen Verbraucherinformationen.
Mit der Rücksendung des unterzeichneten Coachingvertrages gibt die Kundin bzw. der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin dieses Angebot in Textform, insbesondere per E-Mail, annimmt.
Erst mit dieser Annahme ist der Coachingplatz verbindlich reserviert.
2.3 Fokus-Session und Ursachenanalyse
Einmalige Leistungen wie die Fokus-Session und die Ursachenanalyse können über die Website der Anbieterin und eine von Stripe bereitgestellte Zahlungsseite gebucht werden.
Die Kundin bzw. der Kunde wählt die gewünschte Leistung aus und wird zur Zahlungsabwicklung an Stripe weitergeleitet.
Durch Betätigung der abschließenden Zahlungsschaltfläche gibt die Kundin bzw. der Kunde eine verbindliche Bestellung der ausgewählten Leistung ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn die erfolgreiche Buchung nach Abschluss des Zahlungsvorgangs elektronisch bestätigt wird.
Nach erfolgreicher Buchung erhält die Kundin bzw. der Kunde die für die weitere Durchführung erforderlichen Informationen, insbesondere soweit vorgesehen einen Link zur Terminvereinbarung.
Die gesetzlichen Anforderungen an die Gestaltung einer kostenpflichtigen Online-Bestellung bleiben unberührt.
2.4 Zahlungsabwicklung über Stripe
Die Zahlungsabwicklung bestimmter Angebote erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe.
Stripe übernimmt hierbei die technische Zahlungsabwicklung. Vertragspartnerin hinsichtlich der gebuchten Coaching-, Beratungs- oder Analyseleistung bleibt Janine Ifftner | Federleicht Coaching.
Für die Zahlungsabwicklung können ergänzend die Bedingungen des jeweils gewählten Zahlungsdienstes gelten.
2.5 Durchführung
Die angebotenen Leistungen finden grundsätzlich online statt, insbesondere per Videokonferenz. Soweit nicht individuell etwas anderes vereinbart wurde, wird hierfür Google Meet oder ein anderer geeigneter Videokonferenzdienst genutzt.
Die Kundin bzw. der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die für die Teilnahme erforderliche technische Ausstattung und eine ausreichende Internetverbindung bereitzuhalten.
2.6 Kein bestimmter Erfolg geschuldet
Die Anbieterin verpflichtet sich zur fachgerechten Erbringung der jeweils vereinbarten Leistung.
Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, körperlicher oder wirtschaftlicher Erfolg ist nicht geschuldet.
Insbesondere werden keine bestimmte Gewichtsabnahme, Veränderung des Essverhaltens, Verbesserung des Körperbildes oder sonstige körperliche oder psychische Veränderung garantiert.
3. Preise und Zahlungsbedingungen
3.1
Alle gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
3.2 Individuelle 1:1-Coachingbegleitungen
Die Vergütung und Zahlungsweise für individuelle 1:1-Coachingbegleitungen ergeben sich aus dem jeweiligen Coachingvertrag.
Soweit dort nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang zu zahlen.
Wurde eine Ratenzahlung vereinbart, gelten die im individuellen Coachingvertrag bzw. auf der Rechnung vereinbarten Beträge und Fälligkeitstermine.
Eine Ratenzahlung betrifft lediglich die Zahlungsweise und führt nicht dazu, dass einzelne Teile einer zusammenhängend gebuchten Coachingbegleitung separat gebucht werden.
3.3 Fokus-Session und Ursachenanalyse
Bei über Stripe gebuchten einmaligen Leistungen ist der jeweils im Buchungsprozess ausgewiesene Gesamtpreis im Rahmen der Buchung zu zahlen.
Die jeweils verfügbaren Zahlungsmethoden werden im Stripe-Zahlungsprozess angezeigt.
3.4
Kann eine über Stripe bereits bezahlte Leistung ausnahmsweise nicht angenommen oder von der Anbieterin nicht erbracht werden und wird kein Ersatztermin vereinbart, wird der hierfür gezahlte Betrag über das verwendete Zahlungsmittel zurückerstattet.
3.5
Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts-, Kündigungs- und sonstige Verbraucherrechte werden durch die vorstehenden Zahlungsregelungen nicht eingeschränkt.
4. Umfang des 1:1-Coachings
4.1 Dauer, Anzahl und Rhythmus der Coachingtermine ergeben sich aus dem individuell abgeschlossenen Coachingvertrag.
4.2 Die Coachingtermine finden grundsätzlich online per Videokonferenz statt.
Aktuell wird hierfür grundsätzlich Google Meet verwendet.
Ist die Durchführung über Google Meet aus technischen Gründen nicht möglich, kann in Absprache mit dem Kunden ein anderer geeigneter Videokonferenzdienst verwendet oder ein Ersatztermin vereinbart werden.
4.3 Die vereinbarten Coachingtermine werden grundsätzlich persönlich durch Janine Ifftner durchgeführt.
4.4 Im Rahmen des Coachings können unter anderem
- Reflexionsfragen,
- Übungen,
- Fragebögen,
- Alltagsexperimente,
- individuelle Aufgaben oder Impulse
eingesetzt werden.
Ob und in welchem Umfang solche Inhalte eingesetzt werden, richtet sich nach dem individuellen Coachingverlauf.
4.5 Die Bearbeitung von Übungen oder Impulsen erfolgt eigenverantwortlich. Ein bestimmtes Ergebnis ist hiermit nicht verbunden.
5. Messenger-Begleitung
5.1 Soweit Messenger-Begleitung Bestandteil des individuell gebuchten Coachingpakets ist, erfolgt sie über den jeweils vereinbarten Messenger.
Aktuell wird hierfür grundsätzlich WhatsApp Business verwendet.
5.2 Der Kunde kann Nachrichten grundsätzlich jederzeit senden.
Hieraus entsteht jedoch kein Anspruch auf permanente Erreichbarkeit oder sofortige Antwort.
5.3 Janine Ifftner antwortet in der Regel innerhalb eines Werktages von Montag bis Freitag.
Gesetzliche Feiertage sowie angekündigte Urlaubs-, Krankheits- oder sonstige Abwesenheitszeiten sind hiervon ausgenommen.
5.4 Der Messenger-Support ist als Begleitung zwischen den vereinbarten Coachingterminen gedacht.
Er ersetzt keinen zusätzlichen vollständigen Coachingtermin, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
5.5 Coaching und Messenger-Begleitung stellen keinen medizinischen, psychiatrischen oder psychotherapeutischen Notfall- oder Krisendienst dar.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
6.1 Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Coachingvertrag.
6.2 Gegenüber Verbrauchern werden Preise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben.
6.3 Sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde, ist eine Rechnung innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang zur Zahlung fällig.
6.4 Der Beginn des Coachings kann individuell auch vor Ablauf dieser Zahlungsfrist vereinbart werden.
Die vereinbarte Zahlungsfrist bleibt hiervon unberührt.
6.5 Ratenzahlungen sind möglich, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.
Höhe und Fälligkeit der einzelnen Raten werden im individuellen Coachingvertrag festgehalten.
6.6 Eine vereinbarte Ratenzahlung stellt lediglich eine abweichende Zahlungsweise dar und verändert grundsätzlich nicht den vereinbarten Gesamtpreis des Coachings.
6.7 Individuell vereinbarte Rabatte, Sonderpreise oder sonstige Preisabsprachen werden im jeweiligen Coachingvertrag dokumentiert.
6.8 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
7. Terminvereinbarung
7.1 Coachingtermine werden gemeinsam vereinbart bzw. können über einen von Janine Ifftner bereitgestellten Calendly-Link gebucht werden.
7.2 Vereinbarte Termine sind für beide Seiten verbindlich.
7.3 Der Kunde ist dafür verantwortlich, rechtzeitig am vereinbarten Online-Termin teilzunehmen und die hierfür erforderlichen technischen Voraussetzungen bereitzuhalten.
8. Terminverschiebungen und Absagen durch den Kunden
8.1 Ein vereinbarter 1:1-Termin kann grundsätzlich bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn verschoben oder abgesagt werden.
Die Verschiebung kann über die hierfür zur Verfügung gestellte Terminbuchung oder in Textform erfolgen.
8.2 Bei einer rechtzeitigen Absage geht der vereinbarte Coachingtermin nicht verloren und kann nach Maßgabe der verfügbaren Termine nachgeholt werden.
8.3 Erfolgt eine Absage weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn oder erscheint der Kunde ohne Absage nicht zum vereinbarten Termin, besteht grundsätzlich kein automatischer Anspruch auf einen Ersatztermin.
Gesetzliche Ansprüche auf Vergütung wegen Annahmeverzugs bleiben unberührt. Dabei sind insbesondere ersparte Aufwendungen sowie eine mögliche anderweitige Verwendung der frei gewordenen Zeit zu berücksichtigen.
8.4 Janine Ifftner kann im Einzelfall aus Kulanz dennoch einen Ersatztermin anbieten. Hieraus entsteht kein Anspruch auf eine entsprechende Regelung in zukünftigen Fällen.
Damit ersetzen wir bewusst deine alte starre 75-%-Regel. § 615 BGB sieht bei Annahmeverzug grundsätzlich einen Vergütungsanspruch vor, verlangt aber die Anrechnung ersparter Aufwendungen bzw. anderweitigen Erwerbs. Eine starre Schadenspauschale in AGB unterliegt zudem besonderen Anforderungen.
9. Terminabsage durch Janine Ifftner
9.1 Muss Janine Ifftner einen vereinbarten Coachingtermin beispielsweise aufgrund von Krankheit, technischen Problemen oder anderen nicht vorhersehbaren Umständen absagen, wird ein Ersatztermin angeboten.
9.2 Dem Kunden entsteht dadurch kein Verlust des vereinbarten Coachingtermins.
9.3 Kann ein Termin nicht zeitnah nachgeholt werden, verständigen sich die Parteien auf eine angemessene Lösung.
10. Coachingzeitraum und Nachholen von Terminen
10.1 Beginn und Ende der Coachingbegleitung ergeben sich aus dem individuellen Coachingvertrag.
10.2 Die vereinbarten Termine sollen grundsätzlich innerhalb dieses Coachingzeitraums wahrgenommen werden.
10.3 Zum vereinbarten Coachingende noch offene und rechtzeitig verschobene Termine können grundsätzlich innerhalb von acht Wochen nach dem vereinbarten Coachingende nachgeholt werden.
10.4 Voraussetzung ist, dass der Kunde die Termine rechtzeitig abgesagt bzw. verschoben hat und die Nachholung innerhalb der vorhandenen Terminmöglichkeiten erfolgen kann.
10.5 Hat Janine Ifftner selbst die Verzögerung oder den Ausfall eines Termins verursacht, wird der entsprechende Termin selbstverständlich nachgeholt. Die Acht-Wochen-Regelung schränkt gesetzliche Ansprüche des Kunden in diesem Fall nicht ein.
10.6 Individuelle abweichende Vereinbarungen sind jederzeit möglich.
11. Coachingpause
11.1 Bei wichtigen persönlichen Umständen kann im gegenseitigen Einvernehmen eine Coachingpause vereinbart werden.
11.2 Eine solche Pause kann grundsätzlich bis zu vier Wochen betragen.
11.3 Gleichzeitig wird vereinbart, ob und um welchen Zeitraum sich das ursprünglich vereinbarte Coachingende verschiebt.
11.4 Bei länger andauernder Erkrankung oder besonderen persönlichen Ausnahmesituationen kann eine individuelle Lösung getroffen werden.
Ein automatischer Anspruch auf eine unbegrenzt lange Unterbrechung der Coachingbegleitung besteht nicht.
12. Vertragsdauer und Verlängerung
12.1 Der Coachingvertrag wird für den individuell vereinbarten Zeitraum geschlossen.
12.2 Die Zusammenarbeit endet mit Ablauf dieses Zeitraums automatisch, soweit keine Verlängerung vereinbart wird.
12.3 Eine automatische Vertragsverlängerung findet nicht statt.
12.4 Möchten beide Parteien die Zusammenarbeit fortsetzen, kann jederzeit eine neue individuelle Vereinbarung getroffen werden.
13. Kündigung
13.1 Bei einem auf einen bestimmten Zeitraum geschlossenen Coachingvertrag ist eine ordentliche Kündigung während der vereinbarten Vertragsdauer grundsätzlich nicht vorgesehen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Kündigungsrechte entgegenstehen.
13.2 Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
13.3 Ebenso bleiben sonstige gesetzliche Kündigungsrechte ausdrücklich unberührt.
Dies gilt insbesondere für ein im konkreten Vertragsverhältnis gegebenenfalls bestehendes Kündigungsrecht gemäß § 627 BGB.
13.4 Wird ein Vertrag wirksam vorzeitig beendet, richten sich die Vergütungs- und Rückzahlungsansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften.
Soweit § 627 BGB anwendbar ist, richtet sich die Vergütung insbesondere nach § 628 BGB.
- 627 BGB ermöglicht bei bestimmten besonders vertrauensgeprägten Diensten höherer Art eine Kündigung auch ohne wichtigen Grund; bei einer solchen Kündigung regelt § 628 BGB unter anderem den Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen. Ob diese Vorschriften im konkreten Coachingvertrag greifen, hängt von dessen tatsächlicher Ausgestaltung ab.
13.5 Kündigungen können in Textform, insbesondere per E-Mail an
info@janine-federleicht-coaching.de
erklärt werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
14. Mitwirkung und Eigenverantwortung des Kunden
14.1 Coaching ist ein gemeinsamer Prozess.
Janine Ifftner unterstützt den Kunden mit fachlicher Begleitung, Reflexion, Fragen, Impulsen und individuell ausgewählten Methoden.
14.2 Die Verantwortung für persönliche Entscheidungen und deren Umsetzung verbleibt beim Kunden.
14.3 Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich, welche Impulse und Empfehlungen er umsetzt.
14.4 Der Kunde soll Janine Ifftner über Umstände informieren, die für eine sichere und sinnvolle Durchführung der Coachingbegleitung wesentlich sind, soweit dies für ihn zumutbar ist.
15. Abgrenzung zu medizinischer und psychotherapeutischer Behandlung
15.1 Das Coaching stellt keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzt eine solche nicht.
15.2 Im Rahmen des Coachings werden keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen gestellt und keine Erkrankungen medizinisch oder psychotherapeutisch behandelt.
15.3 Eine bestehende körperliche oder psychische Diagnose schließt die Teilnahme am Coaching nicht grundsätzlich aus.
Voraussetzung ist jedoch, dass der Kunde ausreichend stabil und in der Lage ist, eigenverantwortlich am Coachingprozess teilzunehmen.
15.4 Stellt sich während der Zusammenarbeit heraus, dass medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Unterstützung erforderlich sein könnte, kann Janine Ifftner empfehlen, entsprechende fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
15.5 Wenn eine sichere oder verantwortbare Fortsetzung des Coachings nicht möglich erscheint, kann die Zusammenarbeit nach Maßgabe der vertraglichen und gesetzlichen Regelungen pausiert oder beendet werden.
15.6 Bei akuten psychischen oder medizinischen Krisen ist die Coachingbegleitung nicht die geeignete Anlaufstelle.
16. Ernährungsbezogene Inhalte
16.1 Soweit ernährungsbezogene Themen Bestandteil des Coachings sind, dienen sie der allgemeinen Ernährungsberatung und Unterstützung innerhalb der individuellen Coachingbegleitung.
16.2 Sie ersetzen keine medizinisch erforderliche Ernährungs- oder Ernährungstherapie.
16.3 Bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder anderen gesundheitlichen Besonderheiten kann eine ärztliche oder anderweitige fachliche Abklärung erforderlich sein.
16.4 Es wird keine bestimmte Gewichtsabnahme oder sonstige körperliche Veränderung geschuldet oder garantiert.
17. Coachingunterlagen und Urheberrecht
17.1 Von Janine Ifftner erstellte und dem Kunden zur Verfügung gestellte
- PDFs,
- Arbeitsblätter,
- Übungen,
- Texte,
- Audios,
- Videos,
- Präsentationen,
- Konzepte
- und sonstige Coachingunterlagen
dürfen vom Kunden für den eigenen privaten Gebrauch innerhalb und nach der Coachingbegleitung verwendet werden.
17.2 Eine darüber hinausgehende Verwendung bedarf der vorherigen Zustimmung von Janine Ifftner.
Insbesondere ist es ohne Zustimmung nicht gestattet, die Unterlagen
- öffentlich zugänglich zu machen,
- weiterzugeben,
- zu verkaufen,
- gewerblich zu verwenden,
- als eigene Inhalte auszugeben
- oder in eigenen kommerziellen Angeboten einzusetzen.
17.3 Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben unberührt.
18. Aufzeichnungen und Persönlichkeitsrechte
18.1 1:1-Coachinggespräche werden grundsätzlich nicht aufgezeichnet.
18.2 Eine Ton-, Video- oder sonstige Aufzeichnung erfolgt nur, wenn dies zuvor ausdrücklich vereinbart wurde und die erforderlichen Einwilligungen vorliegen.
18.3 Auch der Kunde darf Coachinggespräche nicht ohne vorherige Zustimmung von Janine Ifftner aufzeichnen.
18.4 Fotos, Videos, Screenshots, persönliche Nachrichten, Erfahrungsberichte oder sonstige personenbezogene Inhalte eines Kunden werden nicht allein aufgrund des Coachingvertrages oder dieser AGB zu Werbezwecken verwendet.
18.5 Für Testimonials, Fotos, Screenshots oder vergleichbare Veröffentlichungen wird – soweit erforderlich – eine separate freiwillige Einwilligung eingeholt.
Damit fällt die sehr weitreichende Rechteübertragung aus deinen bisherigen AGB weg, nach der Teilnehmer praktisch sämtliche Rechte an Aufnahmematerial übertragen sollten.
19. Vertraulichkeit
19.1 Janine Ifftner behandelt persönliche Informationen, die ihr im Rahmen der Coachingbegleitung anvertraut werden, grundsätzlich vertraulich.
19.2 Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn
- der Kunde hierzu eingewilligt hat,
- dies zur Vertragserfüllung erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist,
- eine gesetzliche Verpflichtung besteht
- oder eine andere gesetzliche Rechtsgrundlage vorliegt.
19.3 Die datenschutzrechtliche Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich ergänzend nach den separat zur Verfügung gestellten Datenschutzinformationen.
20. Datenschutz und Gesundheitsdaten
20.1 Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet.
20.2 Kunden erhalten hierzu eine gesonderte Datenschutzinformation.
20.3 Im Coaching können gegebenenfalls auch besonders geschützte personenbezogene Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, relevant werden.
Soweit deren Verarbeitung eine ausdrückliche Einwilligung erfordert, wird diese separat eingeholt.
20.4 Eine Einwilligung zur Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten ist nicht automatisch Bestandteil dieser AGB.
20.5 Dasselbe gilt für Einwilligungen zur Nutzung personenbezogener Inhalte für Marketing- oder Referenzzwecke.
21. Haftung
21.1 Janine Ifftner haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
21.2 Für sonstige Schäden haftet Janine Ifftner unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
21.3 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
21.4 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
21.5 Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.
AGB dürfen insbesondere die Haftung für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit infolge fahrlässiger Pflichtverletzung sowie für grobes Verschulden nicht wirksam ausschließen.
22. Widerrufsrecht für Verbraucher
22.1 Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossenen Verträgen das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht.
22.2 Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage ab Vertragsschluss.
22.3 Der Kunde erhält vor Vertragsschluss eine separate Widerrufsbelehrung sowie ein Muster-Widerrufsformular.
22.4 Möchte der Kunde ausdrücklich, dass die Coachingbegleitung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, wird hierfür eine gesonderte Erklärung zum vorzeitigen Leistungsbeginn eingeholt.
22.5 Wird der Vertrag anschließend innerhalb der Widerrufsfrist wirksam widerrufen, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen geschuldet sein.
22.6 Bei einer entgeltlichen Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht nicht allein dadurch, dass mit der Leistung begonnen wurde. Ein vorzeitiges Erlöschen kommt grundsätzlich erst nach vollständiger Leistungserbringung und unter den weiteren gesetzlichen Voraussetzungen in Betracht.
23. Angebote über CopeCart
23.1 Soweit ein Angebot über CopeCart erworben wird und CopeCart im konkreten Verkaufsprozess als Reseller und Vertragspartner des Endkunden auftritt, kommt der Kaufvertrag über dieses Angebot zwischen dem Kunden und CopeCart zustande.
23.2 Dies betrifft aktuell insbesondere den über CopeCart angebotenen Ursachen-Check.
23.3 Für
- Vertragsschluss,
- Zahlungsabwicklung,
- Rechnungsstellung,
- Rückerstattung
- und Widerrufsabwicklung
gelten in diesem Fall die im jeweiligen CopeCart-Kaufprozess einbezogenen Vertragsbedingungen.
23.4 Janine Ifftner erbringt anschließend die über CopeCart erworbene Coaching- bzw. Beratungsleistung entsprechend der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
CopeCart beschreibt sein aktuelles Modell ausdrücklich so, dass CopeCart das Produkt als Reseller einkauft, an den Endkunden weiterverkauft und dadurch Vertragspartner des Endkunden wird.
24. Verbraucherschlichtung
Janine Ifftner ist derzeit weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Ein Hinweis auf die frühere EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung wird nicht aufgenommen. Die zugrunde liegende EU-Verordnung wurde mit Wirkung zum 20. Juli 2025 aufgehoben und die Plattform eingestellt.
25. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
25.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
25.2 Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt, soweit diese gesetzlich anwendbar sind.
25.3 Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
25.4 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, kann – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz von Janine Ifftner als Gerichtsstand vereinbart werden.
26. Änderungen der AGB
26.1 Für den jeweiligen Vertrag gelten die AGB in der Fassung, die bei Vertragsschluss wirksam vereinbart wurde.
26.2 Eine spätere Änderung dieser AGB verändert bestehende Verträge nicht automatisch.
26.3 Änderungen eines bestehenden Vertrages oder der hierfür geltenden Bedingungen bedürfen einer entsprechenden wirksamen Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien.
Insbesondere gilt das Schweigen eines Kunden auf eine Mitteilung über neue AGB nicht automatisch als Zustimmung.
27. Schlussbestimmungen
27.1 Individuelle Vereinbarungen zwischen Janine Ifftner und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
27.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder nicht wirksam in den Vertrag einbezogen worden sein, bleiben der Vertrag und die übrigen Bestimmungen im Übrigen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften wirksam.
27.3 An die Stelle einer unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Bestimmungen.
